Fuchsjagd in Spittal

Fuchs Winter, Martin Schwärzler

Am 24. Februar ist Vollmond.

Passionierte Fuchsjägerinnen und -jäger haben sich für diese Vollmondnacht schon mit Winterbeginn ihren Luderplatz zurechtgemacht. Denn die Fuchsjagd ist eine Frage der Ausdauer und Konsequenz.

 

Laufend wird in Kärnten Datenmaterial zur Verbreitung des Fuchsbandwurmes gesammelt. Zumindest 385 untersuchte Füchse sind notwendig, um aussagekräftige Daten zu erhalten. Aus dem Bezirk Spittal wird noch zusätzliches Untersuchungsmaterial benötigt. Jäger und Jägerinnen werden deswegen gebeten und dazu aufgerufen, ihre erlegten Füchse kostenlos auf den Fuchsbandwurm testen zu lassen. Im Zuge der Untersuchung auf den Fuchsbandwurm werden die eingesendeten Stücke ebenfalls auf einen eventuellen Befall von Trichinen untersucht.

 

Bei der Einsendung zu beachten:

  • Ein Zusammensammeln von mehreren erlegten Füchsen über einen längeren Zeitraum ist nicht zielführend, da die AGES Innsbruck die Untersuchung innerhalb von einer Woche nach dem Erlegen durchführen möchte
  • Meldung des erlegten Fuchses so schnell als möglich an die Unterabteilung Veterinärwesen (Tel.: 05 0536 11602) unter Angabe der Gemeinde des Erlegungsortes und der Telefonnummer des Erlegers/der Erlegerin
  • Untersucht wird der ganze Fuchskörper, die Stücke können davor abgebalgt werden
  • Die Fuchsanhänger werden über die Landesgeschäftsstelle und die Bezirksgeschäftsstellen (teilweise Hegeringleiter) ausgegeben
  • Fuchsanhänger ausfüllen und außen am Plastiksack anbringen
  • Fuchs kühl lagern und zur TKE Sammelstelle verbringen
  • Gefrierung des Fuchsköpers erschweren die Datenerhebung; Daher sollen die Füchse möglichst schnell in die isolierten Sammelstellen gebracht werden
  • Die Abholung des Fuchses erfolgt durch die TKE Klagenfurt oder die Unterabteilung Veterinärwesen so rasch als möglich
  • Das Projekt ist auf die Wintermonate beschränkt

 

Wir bitten all unsere Mitglieder aus Spittal um ihre aktive Teilnahme und Anblick im Schein des Vollmondes!

 

Foto: Martin Schwärzler